Freizeittipps: Kalvarienberg

Kalvarienberg

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Der barocke Kalvarienberg im Kurort St. Radegund wurde im Wesentlichen zwischen 1768 und 1773 unter Pfarrer Franz Xaver Braun errichtet.



Baumeister war ein gewisser Bartlme Pucher; die Ausgestaltung der Kapellen mit Malereien und Holzfiguren übernahm der örtliche Mesner und Vorbeter Michael Pregenzer, im Volk "Maler-Michl" genannt. Die Steinfiguren stammen aus der Werkstatt des Grazer Bildhauers Philipp Jakob Straub, der auch für die Innengestaltung der Grazer Mariahilferkirche verantwortlich war.

Der Radegunder Kalvarienberg gilt aus zwei Gründen als eine der eindrucksvollsten "Heiligen Berge" Mitteleuropas. Steht man am Fuße des Berges, läßt sich beinahe die ganze Anlage mit einem Blick umfassen. Und kein anderer Kalvarienberg Österreichs ist so reich an Kapellen und Figuren, wie jener hier in St. Radegund - 21 gemauerte Kapellen mit rund 30 Nischen für Szenen und Figuren, dazu kommen noch die Kalvarienbergkirche (gebaut 1802), die Heilige Stiege (in deren Stufen eine Vielzahl von Reliquien eingebettet wurden und die nur knieend begangen werden darf) und die Kreuzigungsgruppe.

Der Kalvarienberg liegt im unmittelbaren Ortsbereich des Heilklimatischen Kurortes St. Radegund; in westlicher Richtung von der Pfarrkirche etwa 200m entfernt an der Straße nach Rinnegg.

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